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Das Säure-Basen-Gleichgewicht

Dieses Gleichgewicht beruht auf einem dynamischen Geschehen, welches uns hilft unseren Körper im intakten kostbaren Zustand zu halten.   

Damit unser Körper langfristig perfekt funktionieren kann müssen wir ihm jedoch regelmäßig Ruhe und Schlaf gönnen und ihm ausreichend Flüssigkeit und qualitativ hochwertige Nähr- und Mineralstoffe zuführen. Doch selbst Zeiten des Mangels an diesen lebensnotwendigen Dingen kann unser einzigartiger Körper, für eine bestimmte Zeit tolerieren, ohne dass spürbare gravierende Beeinträchtigungen oder gar Störungen auftreten.

Dennoch gerät unser Körper heutzutage durch eine ungesunde Ernährungsweise, Mangel an Bewegung, unzureichende Flüssigkeitszufuhr sowie durch Stress zunehmend aus dem natürlichen Gleichgewicht mit spürbaren unangenehmen Folgen für Wohlbefinden und Gesundheit. Bei vielen Menschen kommt es zu einem gestörten Säure-Basen-Gleichgewicht, welches auf äußerst leistungsfähigen Mechanismen beruht, die stets darauf ausgerichtet sind, optimale pH-Werte für die verschiedenen lebensnotwendigen biologischen Abläufe herzustellen und aufrechtzuerhalten. 

Der pH-Wert ist das Maß für den Säuregrad einer Lösung. Die Werteskala reicht von 1 (stark sauer) über 7 (neutral) bis 14 (stark basisch). Die Säure-Basenstärke nimmt dabei von Wert zu Wert um den Faktor 10 zu oder ab. Die Funktionssysteme unseres Körpers benötigen ganz spezifische pH-Bedingungen, um ihre Aufgaben im Organismus vollständig erfüllen zu können. Der pH-Wert des Blutes z.B. muss immer zwischen  7,35 und 7,45 bleiben. Schwankungen über diese Grenzen hinaus würden uns töten.

Anfallende Säuren werden normalerweise ausgeschieden, jedoch ist die  
Ausscheidungskapazität über Nieren, Darm, Haut und Atmung begrenzt.
Damit die überschüssigen Säuren keinen Schaden im Körper anrichten, werden sie von bestimmten Puffern neutralisiert, um so lebensbedrohliche Verschiebungen des Blut-pH-Wertes zu verhindern. Wenn wir jedoch ständig Säure überschüssig leben, ist die Pufferkapazität des Körpers irgendwann überschritten. Die Säuren werden dann als Neutralsalze im Bindegewebe, Gelenken und Gefässwänden „geparkt“. Zur Neutralisation dieser Säuren setzt der Organismus dabei seine wertvollen Mineralstoffe ein, z.B. aus Haarwurzeln, Knochen und Zähnen.  Weitere Informationen zu den Folgen von abgelagerten Säuren und Mineralverlust finden Sie unter den Temen: Cellulite & Reiterhosen, Besenreiser und Haarprobleme.